Oage, Atsuage und Ganmodoki

Oage, Atsuage, Ganmodoki? Was soll das sein? Die Antwort: Tofugerichte. In Japan gehören diese Gerichte zu den Dingen, die man nahezu täglich isst. Statt Käse gibt es eben Tofu (Käse ist in Japan sehr teuer…). Die Tofugerichte sind dabei keinesfalls als Fleischersatz zu sehen, wie es in Deutschland gerne interpretiert wird. Typisch japanisches Essen besteht aus mehreren Speisen, bei denen sich hier eben Tofu- und Fleischgerichte ergänzen.

In jeder größeren japanischen Stadt gibt es Läden, die nichts anderes als Tofu verkaufen. Mit dabei: Verschiedenste Variationen von Oage, Atsuage und Ganmodoki. Das japanische Wort “Age” (gesprochen: aggä) kommt von ageru und bedeutet frittieren. Das Präfix O ist die in Japan häufig gebräuchliche Höflichkeitsform (so wird Sushi zu Osushi). Atsu bedeutet in diesem Zusammenhang dick.

Das Rezept gibt es hier:

atsuage

ganmodoki

Noch ein paar Tipps:

  • Machen Sie ruhig eine große Portion, denn tiefgeforen halten sich diese Gerichte sehr lange. Aufwärmen kann man sie in der Mikrowelle oder bei Zimmertemperatur auftauen lassen und dann mit Sojasoße kalt essen (als Snack).
  • Das fertige Gericht kann man auch weiterverarbeiten: Nach der Zubereitung lässt sich gleich verspeisen, dünsten, grillen, kochen oder braten.
  • Die Zutaten lassen sich beliebig mischen, auslassen oder erweitern und dienen im Rezept nur als Idee

Download des Rezeptes: Seite 1, Seite 2

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