Gastfamilien für japanische Austauschstudenten gesucht

Seit mehr als 20 Jahren findet ein reger Austausch der Otto-von-Guericke Universität und der Niigata Universität in Japan statt. Im järhrlichen Wechsel reist eine Gruppe Studierender aus Magdeburg nach Niigata und im Folgejahr besuchen japanische Studenten die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts.

In diesem Jahr kommt im Zeitraum zwischen 31. August und 15. September eine Gruppe bestehend aus ca. 20 Studenten der Ingenieurswissenschaften nach Magdeburg. Sie sind zwischen 20 und 22 Jahre alt und möchten an der hiesigen Uni nun auch ihre Kenntnisse in deutscher Sprache und Kultur vertiefen. Für das 2. Septemberwochenende (08.-.10. September) ist geplant. die Studierenden bei Gastfamilien unterzubringen. Wer Interesse hat, für den Zeitraum einen oder gar zwei Japaner bei sich aufzunehmen, kontaktiert am besten direkt das Akademische Auslandsamt unter 0391/675 8514.

Studierende aus Tokio zu Besuch in Magdeburg

Kennenlernen von DDR-Geschichte und wilden Wendejahren, durchlaufenem Strukturwandel und heutigen Aufgaben des Stadtumbaus

Für die Gäste sehr informativ, für die Stadt Magdeburg eine große Ehre, für die Betreuer von der Stadtverwaltung, der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt und einiger Magdeburger Japan-Freunde ein fröhliches Vergnügen – so lässt sich trotz der unschönen Vorfälle aufgrund unzivilisierter Rüpel aus der Provinz mit verstörenden Wurfgeschossen der Mitte März stattgefundene zweitägige Aufenthalt einer Gruppe von Studierenden aus Japan hier in Magdeburg zusammenfassen.

Als Begleitprogramm wurde ein gemeinsames Abendessen der Studierenden und Lehrkräfte der Hosei-Universität in Tokio mit Mitgliedern der DJG und an Japan interessierten Magdeburgern am Dienstag, 15. März, veranstaltet.

Der herzliche Austausch ermöglichte uns Gastgebern interessante Einblicke in die Interessen und Vorstellungen der jungen Japaner über das Leben und Denken in einer ostdeutschen Stadt im Jahr 27 der neuen Zeit nach der politischen Wende.

Die jungen Studierenden der humanwissenschaftlichen Fakultät hatten viele Fragen mitgebracht, die von den Gastgebern gern beantwortet wurden.

Dabei konnten die Magdeburger auch die Gelegenheit nutzen, Neuigkeiten über das aktuelle Leben in Japan zu erfahren. So war auch viel über die Besonderheiten des Lebens in der 30 Mio-Einwohner-Metropolregion von Tokio wie auch die Stadterneuerungs- und Entwicklungs­projekte im Vorfeld der Olympischen Spiele Tokio 2020 zu hören.

Die Studierenden äußerten ihr Erstaunen über die großzügigen Platzverhältnisse in Magdeburg, insbesondere über die breiten Straßen, die Radwege und Fußgängerbereiche sowie die vielen Grünflächen mitten in der Innenstadt. Auch haben sie der erreichte Sanierungsstand der Gebäude und die vielen Neubauten mit interessanter Architektur sehr beeindruckt. Etwas irritiert waren die jungen Gäste, dass so wenige Menschen auf den Straßen zu sehen waren.

In besonderem Maße waren die Studenten an den Verhältnissen in der DDR-Zeit interessiert. Zum Erstaunen der Gastgeber waren sie wahrlich gut darüber informiert, offenbar das Ergebnis einer intensiven Vorbereitung auf die Exkursion.

Am Mittwoch, 16. März, empfing der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, Herr Dr. Dieter Scheidemann, die Studierenden im Infopavillon am Kloster Unser Lieben Frauen und erläuterte am Stadtmodell Grundzüge der Stadtentwicklung sowie aktuelle Bauvorhaben.

Bei einer anschließenden durch die Stadtplaner Tim Schneider und Kamran Ardalan geführten Besichtigungstour mit Zwischen­stopps im dynamischen Baugebiet Elbbahnhof, Sanierungsgebiet Buckau mit den neu gestalteten „pocket-parks“ und spannenden Bauprojekten (META architektur), Deponie Cracauer Anger mit pfiffigen Energiekonzepten, Konversions-Großprojekt BuGa 99 im Elbauenpark mit Fachführung durch Dr. Klaus-Dieter Pantke, Landes-Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der Breitscheidstraße sowie dem Interkulturellen Garten in der Neuen Neustadt konnten sich die jungen Leute einen eigenen Eindruck über das Gesagte verschaffen.

Insbesondere das Kennenlernen der Initiativen „von unten“, d.h. von engagierten Bürgern getragene Projekte, lag dem Leiter der Fachexkursion, Herrn Prof. Dr. Hidetaka Tsuji, sehr am Herzen.

Hierzu ermöglichte ein Rundgang durch den Interkulturellen Garten sowie ein anschließender Fachvortrag durch Sebastian Essig von Kulturanker e.V., Projektteam IKuGa, einen praxisnahen Einblick.

Ein Abstecher zur Stadtbibliothek mit einer fachkundigen Spontanführung durch die Leiterin Frau Dr. Cornelia Poenicke rundete den Aufenthalt in Magdeburg ab.

Den Gastgebern wurde mehrfach von den Gästen gespiegelt, dass Magdeburg viele positive Überraschungen bereitgehalten hat. Die Studierenden haben, so der einstimmige Tenor, unerwartet viel dazu gelernt.

Das freut uns Japanfreunde hierzulande außerordentlich. Gern empfangen wir wieder Gäste aus Nippon.

„Japanische Esskultur – Was essen die Japaner außer Sushi?“

Dass Japaner eine innige – für uns Abendländer oft befremdliche – Affinität, wenn nicht gar Liebe zu Nahrungsmitteln unterhalten, ist allgemein bekannt. Wer von Ihnen bereits die Gelegenheit hatte, Japan zu bereisen und dabei eines der zahlreichen Aquarien besuchte, wird umringt gewesen sein von Japanern, die mit der Expertise ausgewiesener Gourmets die schwimmenden Delikatessen kommentieren. Über Aji no moto („Geschmacksfragen“) können Japaner mit Leidenschaft und Sachverstand diskutieren.

Für das spezielle Gefühl beim Essen, Kauen und Schlucken bietet die japanische Sprache über 400 Wortschöpfungen. Tatsächlich wird dem Anrichten und Verzehr von Speisen auf dem japanischen Archipel traditionell ein hoher Stellenwert eingeräumt. Gibt jeder von uns Deutschen im Jahresdurchschnitt 10% seines Nettoeinkommens für Essen und Trinken aus, sind es in Japan bereits 17%, wie die Süddeutsche Zeitung in ihrem wunderbaren Artikel über Kugelfische (Magazin, Heft 48, 2015) ermittelte. Japaner sind – um beim Thema zu bleiben – dabei bereit, für eine Delikatesse wie die giftige Leber des Kugelfischs nicht nur ein Vermögen, sondern sogar ihr Leben aufs Spiel zu setzen.

Wer jetzt Appetit auf japanisches Essen und japanische Kochkunst bekommen hat, den würden wir uns freuen, zu unserer Veranstaltung am 22.2.2016 in Magdeburg begrüßen zu dürfen. Wem die Zeit bis dahin zu lang wird, dem sei hiermit noch ein Film ans Herz gelegt, der am 31. Dezember bundesweit in unsere Kinos gekommen ist.

„Kirschblüten und rote Bohnen“ der Regisseurin Naomi Kawase erzählt in Bildern von faszinierender Schönheit von der Freundschaft zwischen dem Imbissbudenbetreiber Sentaro und einer älteren Dame namens Tokue. Diese verfügt über das geheime Wissen um die Herstellung einer Paste aus roten Bohnen. Diese Bohnenpaste An wird traditionell in Dorayaki-Pfannkuchen gefüllt, die sich in Japan größter Beliebtheit erfreuen. Über die kunstvolle und zeitaufwändige Zeremonie des Kochens und Würzens entwickelt sich zwischen beiden Protagonisten eine tiefe Vertrautheit und Freundschaft, die nicht nur Sentaros kleinen Laden zum Blühen bringt…

Informationen zum Vortrag finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

Oder durchstörbern Sie schon vorab unsere Kategorie Kochen für tolle Rezepte.

Logical Emotion: Zeitgenössische Kunst aus Japan

Die Ausstellung erfolgt in Kooperation mit der Japan Foundation, Tokyo, und steht unter der Schirmherrschaft der Botschaft von Japan in der Bundesrepublik Deutschland.

Mit der bisher umfangreichsten Ausstellung zeitgenössischer japanischer Kunst in Deutschland liefert das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) eine Vorstellung, was in Japan aktuell an Kunst zur Diskussion steht. Dabei zeigt sich ein breites Spektrum künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten von Malerei über Skulptur und  Installation, von Fotografie über Videoarbeiten bis hin zu Grenzbereichen aus der angewandten Kunst oder der Manga-Kultur. Die Ausstellung vereint die jüngste japanische Kunstgeschichte mit für deren Entwicklung maßgeblichen Positionen und führt bis hin zu Beiträgen zum internationalen Kunstdiskurs.
Der Titel fügt mit Logik und Emotion zwei Gegensätze zusammen, die im dialogischen Miteinander durchaus harmonieren können. Die Logik steht als das vernünftige Konzept am Anfang der künstlerischen Arbeit, deren Ende die emotionale Ansprache der Betrachter bildet. Insofern führt die Verzahnung der beiden so gegensätzlich anmutenden Pole innerhalb des Schaffensprozesses zum Kunstwerk. Gleichzeitig bindet dieses scheinbare Gegensatzpaar das Ausstellungsprojekt an das historische Konzept des Kunstmuseums Moritzburg, wo mit Konstruktivismus wie Expressionismus zwei der wichtigsten Positionen in der Arbeit des Hauses seit seinen Anfängen benannt sind.

Aufgrund seiner Bedeutung für die Entwicklung der Kunst Japans in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Künstler Koji Enokura(1942–1995) aus dem Umkreis der Mono-ha-Bewegung in die Ausstellung einbezogen. Diese Künstler sahen im Material die Basis des schöpferischen Prozesses. Yayoi Kusama (*1929) erlangte mit ihren von Punkten (Polka Dots) übersäten Installationen und Objekten internationale Berühmtheit. In die Arbeit „Love is calling“ sind bewegliche Skulpturen in einem durch Spiegel in die Unendlichkeit geweiteten Raum so angeordnet, dass sich der Besucher dazwischen frei bewegen kann. Die KünstlerinNoe Aoki (*1958) hat eigens für den Hof der Moritzburg die Installation „Underwater“ geschaffen, während der international renommierte ArchitektAkihisa Hirata (*1971) ein Gebilde aus roten Plastikstrohhalmen als architektonisches Modell in den Westflügel einbaut. Der Fotograf Taiji Matsue (*1936) erzeugt Aufnahmen der Erdoberfläche, die sich zu strukturellen Bildern wandeln. Ryoji Ikeda (*1966) ist Komponist und bildender Künstler. In seiner Arbeit, die die Grenzen von Naturwissenschaften und Philosophie streift, spürt er der menschlichen Wahrnehmung nach. Masayasu Mitsuke (*1975) wiederum ist ein bedeutender Kutani-Künstler, einer traditionellen japanischen Keramikmalerei, wobei er konsequent mit abstrakten Elementen arbeitet. Demgegenüber wählt Teppei Kaneuji (*1978) Alltagsgegenstände, die im Arbeitsprozess eine Verfremdung bzw. Metamorphose erfahren, als Grundlage für seine Konzepte. Der Maler Hiroshi Sugito (*1970) hat für die Ausstellung eine Reihe von Gemälden zum Thema Regen geschaffen. Indem er das natürliche Ereignis in strukturelle Formen bringt, entstehen abstrakte, zum Teil geometrisch konnotierte Kompositionen. Selbstverständlich wird mit Yuichi Yokyama (*1967) auch ein Manga-Zeichner vorgestellt. Doch folgen seine Mangas keiner Handlungsoption.

In der Gesamtheit erwächst das Bild einer lebendigen und vielgestaltigen Kunstlandschaft mit starker Anbindung an zeitgenössische, internationale Entwicklungen, wobei der Eindruck der nach allen Seiten möglichen Erweiterung entsteht.
Weitere Informationen auf der Seite der Moritzburg Halle.

23.05.2015 | 26.07.2015 | Innenhof, Nordflügel, Westflügel

Öffnungszeiten
Montag, Dienstag, Donnerstag – Sonntag 10 – 18 Uhr
Mittwoch geschlossen

Masayasu Mitsuke 2012, Kutani-Ware  - akae -  Kunstmuseum Moritzburg Halle

Kinderaustausch sucht Hilfe: Japanisch-Sprechende gesucht

1. Schönebecker Judoclub e.V. lädt Kinder aus Japan ein

Der 1. Schönebecker Judoclub e.V. hat durch Kontakte nach Japan zum Kodokan einen Austausch mit Kindern organisiert. Sie erwarten eine Delegation von zehn Kindern plus einer Betreuerin (Inhaberin eines Dojo und Dozentin am Kodokan) vom 19. bis zum 28. August 2014. Dazu ist auch schon durch die Jugendlichen und Trainer des Vereins ein Rahmenprogramm erarbeitet worden. Den Anfang macht ein Trainingslager in der Sportschule in Osterburg. Am Sonnabend, den 23. August, geht es dann am Abend in die Gastfamilien. Die folgenden Tage sollen dann mit dem Kennenlernen der Familien und der Städte Schönebeck und Calbe sowie organisierten Ausflügen, z.B. einer Brockenwanderung und dem weiteren Kennenlernen von Deutschland gefüllt werden.

“Ein großes, wenn auch kein unlösbares Problem ist sicher die Sprache, da die Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren noch nicht vollständig in Englisch fit sein werden. Wir suchen deshalb Muttersprachler oder andere Japanischsprechende, die Interesse an der Teilnahme bei diesem Unternehmen haben”, sagt Thomas Braunersreuther vom 1. Schönebecker Judoclub e.V.

Vor allem für die Abholung vom Flughafen (19. August) oder auch die Unternehmungen in Osterburg mit Judoaktivitäten werden Dolmetscher gesucht. Die Fahrten sind durch den Judoclub organisiert.

Kulturaustausch zwischen japanischen Kindern und Sachsen-Anhaltinern

Die Art der Unterstützung kann dabei vielfältig sein. Vom direkten Kontakt bis zur Telefonhilfe sind die Judoka über jede Hilfe dankbar. Auch eine punktuelle Unterstützung wäre hilfreich.

Sollten Sie Interesse an der Unterstützung haben, melden Sie sich bitte beim Präsidenten des Judoclubs Herrn Uwe Schedler.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des 1. Schönebecker Judoclubs.

Eröffnung der Ausstellung Elemente

Am vergangenen Freitag, den 14.6.2013 eröffnete die Ausstellung “Elemente” im einwelthaus Magdeburg. Mit dabei sind Kunstwerke unserer Vize-Präsidentin Sakiko Volke-Nakahara und des befreundeten Künstlers Marko Gutierrez aus Chile. Ca. 40 Gäste aus verschiedenen Ländern wohnten der Eröffnung bei.

Elemente einer anderen Ebene

Die Ausstellung läuft bis zum 14.7.2013 in den Räumen des einewelthauses in der Schellingstr. 3-4, 39104 Magdeburg. Sie trägt den Titel “Elemente”. Beide Künstler haben dabei eine grundlegend andere Auffassung der Elemente.

Anstatt um Feuer, Wasser und Erde geht es um Elemente einer anderen Ebene. Sakiko verarbeitet in ihren Werken ihre eigenen Gedanken: ihre elementaren Visionen während ihrer ersten zwei Jahre in Deutschland. Es geht um die Elemente und Visionen, die sie während dieser schwierigen Zeit der Integration umtrieben. Während Leute sich angeregt auf Deutsch unterhielten und ihre Sprachkenntnisse nicht weit genug vorangeschritten waren, schweiften ihre Gedanken ab. Eine vorbeilaufende Katze von hinten wurde so zum Charakter des Herr Popolochs, welcher ein neuer Bestandteil – ein neues Element – ihrer Kunst in Deutschland wurde. Gleichsam erwachte Frau Sturm zum Leben, die aus einer Wolkenformation geboren wurde…

Marko hingegen verarbeitete ebenso Erinnerungen und Visionen seiner Integration in Deutschland. So war sein Vater im Bergbau tätig und brachte dem jungen Marko oftmals kleinste Gesteinsreste mit nach Hause. Diese Erinnerung findet sich im Bild “Reise zur den Mikroelementen” wieder. Oder auch seine Vision der Atacama-Wüste wurde auf einer großen Leinwand dargestellt.

Öffnungszeiten der Ausstellung

Die Ausstellung Elemente in Magdeburg bleibt bis 14.07.2013 eröffnet. Die Öffnungszeiten sind wochentags zwischen 08:00 bis 18:00 Uhr. Aufgrund von Veranstaltungen kann die Galerie belegt sein, sodass um eine kurze vorige telefonische Rückmeldung unter 0391/5371-200 gebeten wird.  Der Eintritt ist kostenfrei.

Als Teil der Ausstellung wird ein kostenloser Workshop zur Erstellung von Ukiyo-e (japanischer Holzschnittdruck) angeboten.

Sakiko Volke-Nakahara (li.) und Marko Gutierrez (re.) vor einigen ihrer Bilder.

Sakiko Volke-Nakahara (li.) und Marko Gutierrez (re.) vor einigen ihrer Bilder.

JLPT – Japanese Language Proficiency Test

In jedem Jahr gibt es zweimal die Möglichkeit, sein Japanisch beim standardisierten JLPT (Japanese Language Profiency Test) unter Beweis zu stellen. Aber Achtung: Es gibt einige Punkte zu beachten!

JLPT – Der Sprachtest für Japanisch

Der JLPT ist ein standardisierter Sprachtest für Japanisch, der von der Japan Foundation umgesetzt und entwickelt wird. Er umfasst verschiedene Bereiche der japanischen Sprache (Sprachverständis, Leseverständnis, Hörverständnis, Grammatikverständnis) und wird in fünf Stufen abgehalten. Der JLPT ist ein weltweit durchgeführter Test, der von nahezu allen Institutionen in Japan als Sprachnachweis anerkannt wird.

Rechtzeitige Anmeldung erforderlich

Der JLPT wird nur an zwei Sonntagen im Jahr angeboten. Ausgehend von Sachsen-Anhalt ist eine Teilnahme in Berlin an der Humboldt Universität zu empfehlen. Für den Test am 01. Dezember 2013 endet die Anmeldefrist am 12. September 2013. Die Prüfungsgebühr beträgt für alle Stufen 60 €. Auf der Seite der Humboldt Universität gibt es weitere Informationen zu den Anmeldeformalitäten. Es ist zu beachten, dass die Anmeldeformulare per Post an den Teilnehmer verschickt werden und daher eine rechtzeitige Anmeldung unbedingt erforderlich ist!

Internetseite der Humboldt-Universität: http://iaaw.hu-berlin.de/japan/jlpt/anmeldung

Weitere Prüfungsorte in Deutschland

Auf der offiziellen Webseite des JLPT (englisch) finden sich weitere Prüfungsorte innerhalb Deutschlands. Weitere Prüfungsorte sind Hamburg oder Düsseldorf. Auch hier gilt es zu beachten, dass die Orte nicht jedes Mal beide Tests anbieten. Die Anmeldefrist für den Test am 07. Juli 2013 ist übrigens bereits verstrichen.

Die Daten im Überblick

Testdatum: 01. Dezember 2013
Ort: Humboldt Universität Berlin
Anmeldefrist: 12. September 2013
Internet: http://iaaw.hu-berlin.de/japan/jlpt/anmeldung
Gebühr: 60 Euro
Internet JLPT (Englisch): http://www.jlpt.jp/e