Freiwilliges soziales Jahr

Vom IJGD aus Berlin erhielten wir zuletzt folgende Meldung, die wir an dieser gerne Stelle an Interessierte junge Menschen aus Sachsen-Anhalt und Umgebung weiterleiten möchten:

Viele junge Menschen wünschen sich für den Übergang ins Berufsleben persönliche Orientierung, soziale Kompetenzen und Arbeitserfahrung. Genau das steht im Zentrum von internationalen Freiwilligendiensten. Unsere Organisation, die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste, bieten jungen Erwachsenen ab 18 Jahren die Möglichkeit, sich für ein Jahr in sozialen, ökologischen und politischen Tätigkeitsfeldern zu engagieren – weltweit: ganz Europa, Italien, Israel, Palästina, Jordanien oder Japan!

Seit 1949 verbinden die ijgd als unabhängiger und gemeinnütziger Verein und Träger der außerschulischen (Jugend-) Bildung ehrenamtlich engagierte, junge Menschen aus aller Welt. Als gemeinnützige Fachorganisation und einer der ältesten und größten Träger von Freiwilligendiensten organisieren wir unterschiedliche Dienste im In- und Ausland – vom zweiwöchigen Workcamp bis zum Freiwilligenjahr. Freiwillige ab 18 Jahren vermitteln wir an unsere Projektpartner und Einsatzstellen in anderen Ländern und betreuen sie während des gesamten Dienstes.

Wir als staatlich anerkannter und zertifizierter Träger bieten klare Rahmenbedingungen wie Unterkunft, Verpflegung und Taschengeld, aber auch Versicherung und Notfallversorgung. Damit machen wir es den Freiwilligen möglich, sich auf das Leben im Gastland einzulassen und eigene Stärken, Fähigkeiten und Vorlieben zu entdecken. Ehemalige Freiwillige berichten, dass ihr Dienst bei der Findung ihres Berufswunsches unterstützt hat, sie Freundinnen und Freunde fürs Leben finden und einen spürbaren Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander leisten konnten.

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Aushang möglichen Interessierten zugänglich machen würden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ijgd.de. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter 030 / 612 03 13 40 von 10-16 Uhr zur Verfügung oder per E-Mail an ifd.berlin@ijgd.de.

Der Mond hinter den Wolken – Ausstellungsempfehlung

In diesem Jahr werden auch wieder viele Magdeburger ihren Urlaub in Deutschland verbringen. Und wer den Weg nach Sachsen einschlägt, wird in der Nähe von Dresden eine Ausstellung mit Japanbezug finden. Im Völkerkundemuseum des kleinen Örtchens Herrnhut findet eine Ausstellung der japanischen Teekultur statt:

 

Der Mond hinter den Wolken

Die Ästhetik der japanischen Teekultur

Die Sammlung des Völkerkundemuseums Herrnhut gehört auf Grund ihrer Geschichte in die Reihe der Missionsmuseen. Dabei zählt das 1878 gegründete Herrnhuter Museum – mit seinem Vorläufer, dem seit 1758 nachweisbaren Naturalienkabinett der Brüder-Unität in Gnadau (Barby bei Schönebeck) – zu den ältesten Missionssammlungen im deutschsprachigen Raum. Mit seinem im Gründungsnamen geäußerten Anspruch eines “ethnographischen kultur- und naturhistorisch-wissenschaftlichen Museums” stellt es innerhalb der Missionsmuseen eine der wenigen Ausnahmen dar.

Zahlreiche Elemente, die wir als typisch japanisch betrachten, haben sich im Laufe der Jahrhunderte aus einer vom Zen-Buddhismus inspirierten Ästhetik heraus entwickelt. Untrennbar damit verbunden ist die Teekeramik aus Japan. Die Ausstellung zeigt Teeschalen aus Japan, Korea und China, Zubehör, welches bei einer traditionellen Zusammenkunft im Teehaus verwendet wird, Rollbilder und Beispiele zeitgenössischer, regionaler Keramik.

Einen kleinen Eindruck der japanischen Teezeremonie lässt sich bereits am 25. Juli 2021 im Gesellschaftshaus Magdeburg gewinnen.

Weitere Details zur Ausstellung befinden sich auf der Seite der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, zu denen auch das Völkerkundemuseum gehört.

Ausstellungsort: Völkerkundemuseum Herrnhut

Laufzeit: 04.07.2021—05.02.2022

Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag 10—17 Uhr

Eintrittspreise: regulär 3 €, ermäßigt 2 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 2,50 €

Distanz und Nähe – 9. Manga Wettbewerb der DJG Berlin

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft in Berlin veranstaltet im Rhythmus von zwei Jahren einen Manga-Wettbewerb. Es ist das Ziel, Manga als Kunstform in Deutschland zu fördern und somit die Akzeptanz in Deutschland zu steigern.

Wettbewerb für Jugendliche

Die Besonderheit des Wettbewerbs in Berlin ist dessen pädagogische Zielsetzung. Es geht dabei vor allem um die Förderung von Jugendlichen und deren künstlerischen Entwicklung. Angesprochen werden beim Wettbewerb nicht nur erfahrenere Zeichner*innen, sondern auch jüngere Manga-Zeichner.

In erster Linie geht es jedoch um die Beziehung zwischen Deutschland und Japan und damit verbunden um den Austausch zwischen Jugendlichen. Das Manga ist dabei das Mittel, um dieses Ziel in den Fokus zu rücken. Wie auch in den vergangenen Jahren steht der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft der japanischen Botschaft.

Das Jahr 2021 ist dabei ein besonderes Jahr der Beziehungen zwischen Deutschland und Japan: So besteht mittlerweile seit genau 160 Jahren ein bilateraler zwischen beiden Ländern, in dem zahlreiche Projekte realisiert und somit deren Freundschaft über Jahrzehnte vertieft wurde.

Distanz und Nähe

Das Thema gibt Raum für alle denkbaren Beziehungsformen und Situationen u. a. Freundschaft, Liebe, Rivalität, Sympathie und Antipathie sowie Begegnung,Nähe, Zusammensein, Entfernung und Trennung. Auch Familie, Nachbarschaft, Gemeinschaft, aber auch gesellschaftliche und zwischenstaatliche Beziehungen könnten Themen eines Wettbewerbsbeitrags sein. Das Thema bietet jungen Zeichnerinnen und Zeichnern daher vielfältige Möglichkeiten, ihre persönlichen Fantasien im Manga künstlerisch auszudrücken. Auch das 160-jährige Jubiläum der Beziehungen zwischen Deutschland und Japan bietet zahlreiche Ansatzpunkte, das Thema „Distanz und Nähe“ aufzugreifen. Deutschland und Japan haben trotz der geographischen Entfernung viele Gemeinsamkeiten, die uns einander nah fühlen lassen. Dazu gehören der gegenseitige Respekt sowie eine Begeisterung für die jeweils andere Kultur, gemeinsame persönliche und gesellschaftliche Werte, aber auch ähnliche Herausforderungen, z. B. die Überalterung der Bevölkerung, der Klimawandel und die Gestaltung einer neuen Wirtschaft in einer Post-Wachstumsgesellschaft. Zu all diesen Themen tauschen sich Jüngere und Ältere in beiden Ländern bereits gemeinsam aus, lernen voneinander und arbeiten an zukunftsträchtigen Lösungen.

Ablauf und Teilnahmebedingungen

Es gibt insgesamt drei Kategorien für verschiedene Altersklassen. Grundsätzlich können die Zeichnungen sowohl durch einzelne Personen oder Gruppen erfolgen. Einsendeschluss ist der 31. August 2021. Die Einteilung der Altersgruppen (das jeweils älteste Gruppenmitglied zählt) erfolgt wie folgt und gilt zum Stichtag des Einsendeschlusses:

  • ab 18 Jahren
  • 13 bis 17 Jahre
  • unter 13 Jahre

Es gibt verschiedene Preise in allen Kategorien, u.A. hochwertiges Zeichenmaterial oder Sonderpreise der verschiedenen Unterstützer. Der Hauptpreis ist eine Teilnahme am Japan-Tag in Düsseldorf inklusive zweier Übernachtungen samt Frühstück für zwei Personen.

Weitere Informationen sind auf der Internetseite der DJG Berlin erhältlich.

Oden auf dem Rothenseer Weihnachtsmarkt

Es ist mal wieder soweit. Die Kochgruppe von Akaishi Daiko, der Kulturabteilung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt, hat sich bereit erklärt, den Fans der japanischen Küche leckeres Okonomiyaki zu kredenzen. Hierfür traf sich das Team zum Reaktivieren der Fähigkeiten, Verteilen der Aufgaben und zur Verkostung für die neu hinzugestoßenen Helfer. An einem milden Sonntag in gemütlicher Runde wurde geplant und Listen zur Organisation vorbereitet.

Akaishi Daiko möchte nicht nur die japanische Kultur des Trommelns, sondern auch den kulinarischen Aspekt Japans vermitteln, sodass das  Angebot um zwei tolle typisch japanische Delikatessen erweitert wird.

So wird es als Neuerung in diesem Jahr ein neues Gericht auf der Karte geben: Oden. Der wärmende Eintopf besteht aus verschiedenen Zutaten, von denen der Hungrige auswählen kann, was ihm mundet. Um die Auswahl nicht allzu schwer zu gestalten, werden drei leckere Menüs vorgeschlagen.

Weiterhin wird es eine Alternative zum Glühwein am Stand geben. Mit warmem Sake kann gegen die kalte Witterung getrotzt werden. Probieren lohnt sich auf jeden Fall!

Neugierig? Dann kommt vorbei!

Wo?            Rothenseer Weihnachtsmarkt (auf und vor dem Gelände der                         evangelischen Reformationskirche)

Wann?                 30.11.2019

Uhrzeit?       14 – 21 Uhr

Ferch: Japan-Festival zum 20jährigen Bestehen

Erleben Sie japanische Kunst und Kultur in den Gärten und auf der Bühne. Feierlich werden wir zu diesem Anlass mit den Ehrengästen, unter Anderem dem japanischen Botschafter, der Bürgermeisterin der Gemeinde Schwielowsee, der Bürgermeisterin der Blütenstadt Werder, die Gartenerweiterung eröffnen. Auf unserer Bühne werden Sie hochkarätige Künstler aus Japan sehen. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit japanischen Kampfkünsten, verschiedenen Musikensembles, Tanz- und Malereidemonstrationen sowie zum ersten Mal im japanischen Bonsaigarten einen Markt mit japanischem Street Food.

Noch mehr Infos zum Termin und zur Anreise:

https://www.bonsai-haus.de/zwanzig/
Website des Bonsaigarten Ferch

Japan-Festival zum 20jährigen Bestehen
Zeit: 19.04. – 22.04.2019, 10 – 18 Uhr
Ort: in den japanischen Gärten und Teehaus

Mitgliederversammlung 2019

Stabwechsel vollzogen, Vorstand verjüngt und Zahl der Aktiven erweitert

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl am 16. Februar 2019 im einewelt haus unter zahlreicher Teilnahme durchgeführt

Am Sonnabend, 16. Februar 2019, erfolgte im Rahmen einer turnusmäßigen Mitglieder­versammlung unserer rd. 70 Mitglieder zählenden DJG Sachsen-Anhalt e.V. eine Wahl aller Vorstände sowie eines neuen Beirates.

Im Zuge der Wahl, bei welcher unser langjähriger Präsident Prof. Lutz Wisweh aus Altersgründen nicht mehr für ein Amt antrat, wurde das langjährige Mitglied und Vize­präsident Tim Schneider einstimmig zum neuen Präsidenten der DJG Sachsen-Anhalt gewählt.

Die zahlreich erschienenen Mitglieder dankten Lutz Wisweh sehr herzlich für sein außer­ordent­liches Engagement und ernannten ihn zum Ehrenpräsidenten der DJG Sachsen- Anhalt.

Die im Amt bestätigten sowie neu gewählten Vizepräsidenten Sakiko Volke-Nakahara, Peter Schmidt und Alexandra Tesch sowie die erstmals zu Beiräten berufenen Mitglieder Andrea Hartung, Stefan Langer und Franz-Wilhelm Leuschner bekräftigten ihre Bereitschaft, sich für ein vielfältiges Vereinsleben einzubringen.

Die Mitgliederversammlung beinhaltete die einstimmige Entlastung des Vorstandes hin­sichtlich der in den zurückliegenden zwei Jahren durchgeführten Aktivitäten sowie hin­sichtlich der Kassen­führung.

Unser langjähriges Mitglied Tobias Krull hatte die Kassenprüfung durchgeführt und hierzu berichtet.

Im Anschluss begaben sich die Teilnehmer der Veranstaltung zum gemeinsamen traditions­reichen Neujahrsessen in ein angesagtes asiatisches Restaurant im Umfeld des Hassel­bach­platzes. Dort wurden im geselligen Beisammensein erste Pläne für zukünftige Aktivitäten ge­schmiedet.

Die DJG Sachsen-Anhalt möchte sich neben bewährten Veranstaltungen noch intensiver für an Japan interessierte und vor allem jüngere Menschen aus Magdeburg und der Region öffnen und hierfür geeignete Formate finden.

Die zur DJG gehörende Taiko-Gruppe Akaishi Daiko wird im Jahr 2019 bei einer Vielzahl von Veranstaltungen in Stadt und Region sowie darüber hinaus deutschlandweit ihre Trommel­künste der besonderen Art darbieten.

Ergänzende Informationen zur Vita von Tim Schneider

  • in Karl-Marx-Stadt aufgewachsen
  • als Kind und Jugendlicher mit der Familie häufig in osteuropäischen Ländern unterwegs gewesen
  • erfolgreiches Studium der Stadt- und Regionalplanung an der Bauhaus-Universität Weimar mit längerem Studienaufenthalt an der Technischen Universität Graz
  • längere Aufenthalte in Paris, London (6 Monate) sowie in Tokio (2 Jahre)
  • Bautechnisches Referendariat mit Großer Staatsprüfung Städtebau
  • seit mehr als einer Dekade Lebensmittelpunkt in Magdeburg
  • Sprecher der Regionalgruppe Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen des Berufsverbandes ‚Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung’ (SRL) e.V.
  • tätig im Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Magdeburg
  • aufgrund seiner Kontakte wurde Magdeburg als häufig gewähltes Ziel für Fachexkursionen von japanischen Planungs- und Bau-Experten etabliert
  • Reisen führten ihn in verschiedene Länder Ostasiens
  • eigenständig organisierte Rundreisen durch Japan festigen seine enge Bindung an Land und Leute
  • Beitrag zur Völkerverständigung und des wechselseitigen Austausches angestrebt
  • Vertiefung der freundschaftlichen Kontakte insbesondere zur Japan-Deutschen Community in der nordjapanischen Universitätsstadt Niigata, aber auch zu Akteuren in anderen Regionen Japans und in Tokio im Fokus künftiger Aktivitäten