Magdeburger Prof. Lutz Wisweh erhielt den Orden der Aufgehenden Sonne

Die hohe Auszeichnung erhielt der Professor im (Un)Ruhestand für sein jahrelanges unermüd­liches Engagement zur Vertiefung des Austausches zwischen Japan und Deutschland

Am Montag, 30. Januar 2017, wurde dem Präsidenten der Deutsch-Japanischen Gesellschaft (DJG) Sachsen-Anhalt, Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Wisweh, vom Botschafter Japans in Deutschland, S.E. Takeshi Yagi, in der Japanischen Botschaft in Berlin in einer feierlichen Zeremonie der Orden der Aufgehenden Sonne mit goldenen und silbernen Strahlen verliehen.

Im Auftrag des Kaisers von Japan und der Regierung Japans überreichte Botschafter Yagi den Orden, der einer der höchsten Auszeichnungen des Kaiserreiches Japan darstellt, in Verbindung mit einer im kaiserlichen Palast mit dem Siegel des Staates versehenen und vom Premierminister Shinzo Abe und dem Leiter der Abteilung für Ordensverleihungen im Kabinettsamt, Herr Noriyuki Kouda, unterzeichneten großformatigen Urkunde an Prof. Wisweh.

Im Zuge der Veranstaltung, die im großen Salon der Botschaft stattfand, hielt der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität, Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Strackeljan, eine Laudatio.

Mit einem stimmungsvollen Entree sowie einem mitreißenden Ausklang wusste die aufstrebende Pianistin Yuka Morishige zu verzaubern. Ihr virtuoses Eintauchen in fremde wie vertraute Klangwelten wird den Gästen des Abends unvergesslich in Erinnerung bleiben.

Anschließend geleitete der Botschafter mit seiner Frau die Gäste aus Magdeburg und Region in einen Bankett-Saal und lud zu einem festlichen Empfang mit einem japanischen Mehrgänge-Menü. Bei geselligem Austausch über die exzellenten Beziehungen zwischen Japan und Deutschland und über die Möglichkeiten der Vertiefung aus Sachsen-Anhalt fand der Empfang anlässlich der Ordensverleihung einen würdigen Abschluss.

Im Zuge der Verabschiedung brachte Botschafter Takeshi Yagi gegenüber Prof. Wisweh zum Ausdruck, dass er sehr gern nach Sachsen-Anhalt zu Besuch kommen werde.

Hintergrund

In seinem Grußwort würdigte Botschafter Takeshi Yagi die seit über 30 Jahren bestehenden umfangreichen Aktivitäten von Prof. Wisweh zum Aufbau und Vertiefung der Beziehungen zwischen der Otto-von-Guericke-Universität zur Niigata University in der Millionenstadt in Nord-Japan. Dass der Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen bereits vor der politischen Wende und Öffnung in die internationale Welt stattfand, fand Botschafter Yagi in besonderem Maß bemerkenswert. Seit den neuen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten im

Gefolge der deutschen Einheit und der Weiterentwicklung der Magdeburger Universität hat insbesondere durch das kontinuierliche Engagement von Prof. Wisweh im Verbund mit weiteren Angehörigen der Universität ein Austausch von über 500 wissenschaftlichen Experten und Studierenden zwischen der Niigata University und der Otto-von-Guericke-Universität stattgefunden. Dabei seien fruchtbringende wechselseitige Austausch- und Lernprozesse angestoßen worden.

Botschafter Yagi ging ebenfalls auf die vielgestaltigen kulturellen Aktivitäten von Prof. Wisweh im Zuge seiner Mitgliedschaft in der DJG Sachsen-Anhalt ein. Zunächst als einfaches Mitglied, bald als Vizepräsident und seit dem Jahr 2013 als Präsident lenkt er die mannigfaltigen Aktivitäten des lebendigen Vereins zur Förderung und Entwicklung des interkulturellen Austauschs zwischen Deutschland und Japan. Dabei war es ein besonderes Anliegen von Prof. Wisweh, die facettenreichen Ausprägungen der japanischen Kultur und Gesellschaft den Menschen in Sachsen-Anhalt nahe zu bringen. Für besonders erwähnenswert hielt er auch die Entwicklung der japanischen Trommelgruppe „Akaishi Daiko-Deutschland“ der DJG, die inzwischen deutschlandweit bekannt und aktiv ist und deren Wurzeln tief mit der Mutter-Taiko-Gruppe in Japan verflochten sind.

In seinem Dankeswort ging Prof Wisweh auf die Unterstützung seiner Aktivitäten durch engagierte Universitätsmitarbeiter und Mitglieder der DJG Sachsen-Anhalt ein.

Er brachte zum Ausdruck, dass er den Orden als Würdigung der Leistungen vieler Mitwirkender betrachte. Er dankte ihnen allen bei dieser Gelegenheit.

Der Rektor der Otto-von-Guericke Universität, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, gewährte einen Einblick in die umfassenden Aktivitäten von Prof. Wisweh und weiteren Universitäts­angehörigen zur Etablierung eines intensiven Austausches mit Wissenschaftlern der Niigata Universität. Er hob die Bedeutung des wissenschaftlichen Austausches für die weitere Inter­nationalisierung der Magdeburger Universität wie auch des Landes Sachsen-Anhalt hervor. Gerade mit Blick auf die positiven langfristigen Auswirkungen der stetig anwachsenden Studierendenzahlen aus anderen Ländern sprach er sich für einen weiteren Ausbau und eine Vertiefung der bewährten Kontakte nach Japan aus. Er selbst hatte die Gelegenheit im Jahr 2015, im Zuge einer Reise zur Niigata University sich einen Einblick in den hohen Stand der akademischen Ausbildung und Forschung in Japan zu verschaffen. Er war von der um­fassenden Durchdringung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und Lehrmethoden sowie vom hoch entwickelten Praxisbezug der Forschung sehr beeindruckt. Die Herzlichkeit des Empfangs wird ihm von bleibender Erinnerung sein.

Mitglieder- und Wahlversammlung 2017
 – erfolgreiche Bilanz und interessanter Ausblick

Am 21.01.17 fand unsere diesjährige Mitglieder- und Wahlversammlung statt.

Nach der Begrüßung erfolgte zunächst das Gedenken an die verstorbenen Mitglieder statt und im Anschluss daran die Vorstellung der neuen Mitglieder.

Ein besonderer Schwerpunkt war die Berichterstattung des Präsidenten über die Aktivitäten der vergangenen 2 Jahre, die wie folgt zusammengefasst werden können:

2015

  • Mitwirken an Informationsveranstaltung der Otto-von-Guericke Universität über Auslandsstudium in Japan, Unterstützung durch unsere Taiko-Gruppe,
  • am 05.02. Vortrag von Dr. Kamino „Atombombenabwürfe auf Japan – Warum?  Zum 70. Gedenkjahr“ im Veranstaltungszentrum der Stadt Magdeburg IBA-Shop, begleitende Ausstellung über Opfer und Risiken von Kernwaffen und der Energiewirtschaft auf Kernkraftbasis der Organisation „Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges“,
  • am 15.02. traditionsgemäß gemeinsames Neujahrsessen im Restaurant Qilin
  • am 11.03. Vortrag „Tohoku – Tragik und Hoffnung einer tüchtigen Region“ von Tim Schneider in der Stadtbibliothek über den Stand des Wiederaufbaus in der 2011 vom verheerenden Tsunami zerstörten Region. Mit den bei dem Vortrag gesammelten Spenden und einigen ergänzenden Einzelspenden beteiligten wir uns am IAIDOKAI -Hilfsprojekt von Herz zu Herz für Kinder in der Erdbebenregion
  • 17.03. Domführung für DJG-Mitglieder
  • Teilnahme am Meinungsaustausch zwischen den DJG´n Nord- und Ostdeutschlands am 20.03. in der Japanischen Botschaft in Berlin
  • Präsident Lutz Wisweh und Mitglied Birgit Böse nahmen an der Universitätsdelegation mit Rektor Prof. Dr. Jens Strackeljan an die Partneruniversität in Niigata teil; Treffen mit der Japanisch-Deutschen Gesellschaft in Niigata mit bemerkenswerten Nachfolgeaktivitäten,
  • am 21.04. Teilnahme der Vorstandsmitglieder an Einweihung des Japanischen Gartens in Zichtau bei Gardelegen,
  • Auftritt der Taiko-Gruppe der DJG Akaishi Daiko auf dem Sachsen-Anhalt-Tag,
  • Besichtigung des Bonsaigartens unseres Mitglieds Hartmut Pohl mit lehrreicher Einführung in das Bonsaigärtnern,
  • DJG-Ehrenmitglied Prof. Sato aus Niigata hielt in der Stadt Sakura in Japan einen Vortrag über die Kooperation zwischen den beiden Universitäten Niigata und Magdeburg anlässlich der Tagung der Deutschen Botschaft in Tokyo mit dem Thema: „Deutschland – Japan“
  • Teilnahme der Vorstandsmitglieder und weiterer Mitglieder an der Gedenkveranstaltung der Domgemeinde und der Stadt Magdeburg auf dem Lukashügel aus Anlass des 70. Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki,
  • im September Besuch von Gästen aus Japan. Für die Studenten aus Niigata, die für die Sommerschule nach Magdeburg gekommen waren, war neben verschiedenen Freizeit-Aktivitäten unter Begleitung von DJG-Mitgliedern vor allem der Trainings- und Grillabend mit unserer Taiko-Gruppe ein besonderes Erlebnis,
  • 16.09. – 17.09. Betreuung einer Stadtplanungs-Expertengruppe der Japanischen Wohnungswirtschaft unter der Leitung von Prof. Kenjiro Omura aus Tokyo auf Besichtigungstour in Magdeburg,
  • 19.09. – 20.09. Mitgliederreise zum Japanischen Garten in Bad Langensalza, zum Baumwipfelpfad im Hainich und in das Panoramamuseum in Bad Frankenhausen
  • am 16.10. besichtigten wir den kleinen japanischen Garten am Firmensitz von EMS Schönebeck und lauschten im dort benachbarten Industriemuseum dem Vortrag eines Volksstimme-Redakteurs über seine Reise nach Hiroshima,
  • im Oktober gestalteten Birgit Böse und Präsident Lutz Wisweh einen mehrtägigen japanischen Schülerkochkurs im Rahmen einer „Japan-Projektwoche“ an der Sekundarschule in Möser,
  • das DJG-Mitglied Max Marquardt fasste für längere Zeit Fuß in Tokyo und ließ uns über seinen Blog regelmäßig an seinen Erlebnissen beim Studium, in der Freizeit, beim Arbeiten in einem Restaurant und dem Leben in seiner Gastfamilie teilhaben,
  • Vertreter der DJG nahmen im November am Empfang des japanischen Botschafters in Berlin aus Anlass des Nationalfeiertages und des Geburtstages seiner Majestät des Kaisers teil,
  • den Abschluss des Jahres 2015 bildete zum 2. Mal der gemeinsame Besuch des Magdeburger Weihnachtsmarktes

2016

  • am 12.01. gemeinsamer Besuch des japanischen Films von Naomi Kawase „Kirschblüten und rote Rosen“ im Studiokino Moritzplatz,
  • Tim Schneider und Dr. Tino Grosche reisten zum Empfang des neuen Japanischen Botschafters Takeshi Yagi anlässlich des 4. Meinungsaustausches der Nord- und Ostdeutschen DJG´n in der Japanischen Botschaft in Berlin
  • am 22.02. präsentierte Herr Dr. Kamino im einewelthaus seinen unvergesslichen Gourmetabend der besonderen Art: „Japanische Esskultur- Was essen die Japaner außer Sushi?“ Am unterhaltsamen und lehrreichen Vortrag nahmen über 80 Gäste teil; Vizepräsidentin Sakiko Volke-Nakahara unterstützte mit einem kleinen Team die kulinarische Einführung in die japanische Küche durch die Möglichkeit der Verkostung,
  • im März gemeinsamer Besuch des Films „Grüße aus Fukushima“ von Doris Dörrie im Studiokino am Moritzplatz,
  • ebenfalls im März unterstützte Sakiko Volke-Nakahara ein Filmprojekt von TV Tokyo mit Hilfe von selbst aufgenommenen Videosequenzen und Kommentaren zum Wasserstraßenkreuz Magdeburg,
  • vom 14.03. – 16.03. wirkte die DJG bei der Ausgestaltung des Besuches einer japanischen Studierenden-Gruppe der Hosei-Universität aus Tokyo mit, die vom Stadtplanungsamt Magdeburg mit verschiedenen Besichtigungstouren betreut wurde,
  • am 24.04. unterstützten wir als Teilnehmer und Akteure das 1. Kirschblütenfest in Zichtau bei dem auch der Gesandte der Botschaft Herr Iwama begrüßt werden konnte. Wir waren vertreten mit:

– unserer Taiko-Gruppe

– Bildervortrag: „Philosophie Japanischer Gärten“ von Tim Schneider

– Magdeburger Bonsaigruppe mit Hartmut Pohl

– Zubereitung von Okonomiyaki durch Mitglieder der Taiko-Gruppe,

  • Vertretung der DJG Sachsen-Anhalt zur gesamtdeutschen DJG-Jahrestagung in Trier durch Vizepräsidenten Peter Schmidt,
  • am 04.06. Auftritt unserer Taiko-Gruppe auf einer großen Budo-Sportveranstaltung in Mansfeld,
  • 30.07. u. 31.07. zweitägige Mitgliederreise in das Land Brandenburg mit Besuch des Otto-Lilienthal-Zentrums in Stölln, Besichtigung des japanischen Gartens der Firma Roji in Bartschendorf der Landschaftsarchitekten und Gartengestalter Familie Jochems, Abendessen in der Himmelspagode in Hohen Neuendorf  sowie Besichtigung des Filmparks Potsdam-Babelsberg,
  • Teilnahme von Vizepräsident Peter Schmidt am Empfang des japanischen Ausbildungsgeschwaders mit 2 japanischen Schiffen der japanischen Marine in Rostock auf Einladung von Oberst i. G. Kuwahara,
  • Mitte Juli verabschiedeten wir Martin Kuhn zu seiner Abenteuerreise mit einem alten russischen Militärkleinbus von Magdeburg über Sibirien und die Mongolei nach Japan,
  • Birgit Böse und Präsident Lutz Wisweh führten Ende September erneut einen japanischen Kochkurs an der Sekundarschule Möser mit großer Resonanz durch,
  • am 07.10. fand im IBZ der Uni ein sehr interessanter Vortrag von Herrn Dr. Hentrich aus Magdeburg über das Leben und Wirken von 5 Japanern in Eilsdorf bei Halberstadt vor über 130 Jahren statt. Die Nachfahren des die jungen Japaner betreuenden Pfarrers und des Lehrers, Herr Dr. Schleiff aus Baden-Württemberg und Herr Detto aus Dresden, waren hierfür angereist und brachten erhaltene Dokumente dieser Zeit aus dem Familienbesitz mit,
  • Ende Oktober: eintägige Mitgliederfahrt zum Japanischen Laternenfest nach Ferch mit gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant am Schwielowsee,
  • am 17.11. vertraten uns Peter Schmidt und Michael Gosewisch beim jährlichen Empfang des Botschafters anlässlich des Nationalfeiertages und des Geburtstages seiner Majestät dem Kaiser von Japan,
  • Vortrag von Präsident Lutz Wisweh am 20.11.: „Zu Besuch in der Wohnung der Götter – Fuji san“ über die mühevolle Besteigung des Vulkans Fuji vor dem Kollegium von emeritio,
  • am 14.12. gemeinsamer Besuch des Magdeburger Weihnachtsmarktes
  • mit Unterstützung der lokalen und regionalen Medien konnten wir bei vielen Veranstaltungen auch wieder zahlreiche an Japan interessierte Gäste aus Magdeburg und Umgebung begrüßen. Herzlichen Dank an Tim Schneider für die unermüdliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
  • ein besonderer Höhepunkt für Präsident Lutz Wisweh und die DJG beschloss dann das vergangene Jahr mit der Mitteilung der Japanischen Regierung über die Auszeichnung von Lutz Wisweh mit dem „Orden der aufgehenden Sonne mit goldenen und silbernen Strahlen“. Die feierliche Verleihung erfolgt am 30.Januar in der Japanischen Botschaft in Berlin,

Ausblick auf geplante Aktivitäten für 2017

Januar

  • 12.01.  Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt,
  • 21.01.  Mitglieder- und Wahlversammlung mit anschließendem Neujahrsessen im Restaurant Qilin,
  • 26.01.  Vortragsveranstaltung von Andrea Hartung (DJG) „Einmal Kumano Kodo und zurück -in Wanderschuhen quer durch Japan“, u.a. entlang des ältesten Pilgerwegs in Japan,

Februar

  • 03.02.  Opernbesuch „Madame Butterfly“,
  • 15.02. Vortrag Dr. Kamino: „Okinawa – das Japanische Ferienparadies?!“,

März

  • Ende März/Anfang April: Vortrag von Alexandra Tesch (DJG) „Ein Jahr zum Studium in Niigata“,

April

  • 29.04. Teilnahme an der Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre HKC -Magdeburg -Barleben“,

Mai

  • 13.05. Blick hinter die Kulissen des Magdeburger Opernhauses,
  • 23. – 28.05. Teilnahme von Vorstandsmitgliedern an der VDJG-Jahrestagung in Lüneburg ( Interessierte Mitglieder können gern auch daran teilnehmen)

Juni

  • Besuch des Magdeburger Landtages (in Vorbereitung durch Tobias Krull (DJG)),

Juli

  • Mitgliederreise zum Japanischen Garten in Rostock und Besuch des Schlosses Mitsuko in Güstrow (in Vorbereitung),
  • Fotovortrag: „So lebt es sich in Tokyo“ der Mitglieder Max Marquardt und Felix Leuschner,

September

  • Treffen mit Studenten der Sommerschule aus Niigata, Taiko- und Grillabend Oktober,
  • Filmvorführung „Feinde und Brüder“,
  • Besuch des Laternenfestes im japanischen Garten in Ferch,

November

  • Vortrag: „traditionsreiche Städte im Norden der Hauptinsel Honshu“ Tim Schneider (DJG),

Dezember

  • Gemeinsamer Besuch des Magdeburger Weihnachtsmarktes,

Zahlreiche weitere Veranstaltungsideen sind angedacht, derzeit jedoch noch nicht weiter präzisiert.

Im weiteren Verlauf der Mitgliederversammlung wurde nach dem Bericht des Kassenprüfers der bisherige Vorstand entlastet.

Im Ergebnis der neuen Wahl wurden folgende Mitglieder in den neuen Vorstand gewählt:

  • Prof. Lutz Wisweh (Präsident),
  • Sakiko-Volke-Nakahara (Vizepräsidentin),
  • Peter Schmidt (Vizepräsident),
  • Tim Schneider (Vizepräsident),
  • Konstantin Volke (Schatzmeister).

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung trafen sich die Mitglieder und einige Gäste im asiatischen Restaurant Qilin um gemeinsam den Tag beim traditionellen Neujahrsessen der DJG Sachsen-Anhalt ausklingenzulassen und Ideen für neue Aktivitäten zu diskutieren.

Japan Projektionen – Sendung im Deutschlandfunk

Wenn es Japan nicht gäbe, müsste man es erfinden. Ungefähr so ließe sich die Begegnung des Essayisten Roland Barthes mit “Japan” beschreiben, einem Land, das gleich zu Beginn seines Reiseberichts in Anführungszeichen auftritt, da es zwar real existiert, aber auf den Seiten des Berichts noch eine zweite Existenz führt, die ganz aus der Projektion und dem Begehren entsteht.

Beitrag zu hören im Deutschlandfunk.

Teil 2 am 15.1.17, Teil 3 am 22.1.17 jeweils um 09:30 und alle Teile zum Nachhören im Deutschlandfunk.

 

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Madame Butterfly im Opernhaus Magdeburg

»Großer Jubel im ausverkauften Opernhaus«, vermerkte die Volksstimme nach der Premiere von Puccinis Oper »Madame Butterfly«. Vier Jahre später kehrt die Inszenierung von Olivia Fuchs nach einem Gastspiel in Oviedo ans Theater Magdeburg zurück: Der in Japan stationierte amerikanische Leutnant Pinkerton geht mit der jungen Geisha Cio-Cio-San, genannt Butterfly, eine Beziehung ein. Was für ihn nur eine »Ehe auf Zeit« darstellt, ist für Cio-Cio-San die große Liebe, auch als er sie nach kurzer Zeit verlässt. Ihren ganzen Lebenssinn legt sie in die Hoffnung, dass er zu ihr zurückkehrt …

Wer von Ihnen Puccinis »Madame Butterfly« 2012 (noch) nicht gesehen hat, hat im Dezember, Januar und Februar mindestens drei weitere Gründe, sich diese Inszenierung anzuschauen. So lohnt bereits der Vergleich mit Gounods »Faust«, den das gleiche Inszenierungsteam zu Beginn dieser Spielzeit höchst erfolgreich im Opernhaus in Szene gesetzt hat. Aber auch der Umstand, in dieser Spielzeit neben »Madame Butterfly« auch Puccinis »Tosca« erleben zu können, dürfte ein weiterer Anreiz für den Vorstellungsbesuch sein.

Für die Hauptpartien konnten zudem zwei hervorragende Sängerdarsteller gefunden werden. Die Koreanerin Hye-Youn Lee ist nicht nur eine ideale Darstellerin der Cio-Cio-San, sondern vor allem eine Sopranistin, die diese Partie bereits an vielen großen Häusern europaweit erfolgreich gesungen hat. Sie wird erstmals nun hier in Magdeburg zu erleben sein. Ebenfalls sein Debüt am Theater Magdeburg gibt der gebürtige Australier Aldo Di Toro als Leutnant Pinkerton. Der Tenor war in Europa zuletzt am Staatstheater Braunschweig und an der Scottish Opera in Glasgow zu hören. GMD Kimbo Ishii dirigiert die Magdeburgische Philharmonie.

Wiederaufnahme am Fr. 9. 12. 2016
Vorstellungen: Fr. 30. 12. 2016, Sa. 7. 1. 2017 sowie Fr. 3. 2. 2017

Unsere Theaterkasse im Opernhaus ist unter Tel.: (0391) 40 490 490 erreichbar und von Mo – Sa von 10.00 bis 18.30 Uhr geöffnet.

Wir würden uns über Ihr Kommen – auch vier Jahre nach der Premiere – wieder sehr freuen! Sollten Sie die Möglichkeit haben, diese Information auf Ihrer sehr guten Website teilen zu können, wären wir darüber hinaus sehr dankbar.

weitere Informationen: www.theater-magdeburg.de

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DAAD SPJapan Programmausschreibung

Sprache und Praxis in Japan • DAAD

Programmziel

Ziel des Programms ist es, deutschen Graduierten die Möglichkeit zu bieten, an einem sprach- und praxisorientierten Programm in Japan teilzunehmen. Den Stipendiaten wird dabei Gelegenheit geboten, die japanische Sprache von Grund auf zu erlernen und die Kultur und Wirtschaft des Landes in unmittelbarer Erfahrung zu erleben. Der DAAD als Hochschulorganisation und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sehen in diesem Programm einen Beitrag zur Heranbildung von Japanexperten in Wirtschaft, Verwaltung und Industrie.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich Graduierte (ab Masterabschluss) aus den Fachbereichen Natur-, Ingenieur-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Architektur; ausgeschlossen sind medizinische, geisteswissenschaftliche und künstlerische Fachrichtungen.
Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in die Förderungsmaßnahmen einbezogen werden. Mehr

 

Was wird gefördert?

Gefördert wird:

–          ein circa dreiwöchiger sprachlicher und landeskundlicher Vorbereitungskurs am Japonicum des Landesspracheninstituts NRW in Bochum

–          ein circa zehnmonatiger Sprachkurs in Japan (an der Naganuma Sprachenschule in Tokio), der durch landeskundliche Exkursionen und Besuche in Forschungseinrichtungen und Betrieben ergänzt wird

–          ein achtmonatiges Praktikum in einem japanischen bzw. deutsch-japanischen Unternehmen in Japan oder in einer Verwaltungsinstitution (optional mit begleitendem Sprachkurs)

Die Organisation des Rahmenprogramms während des Aufenthaltes in Japan liegt in Händen der DAAD-Außenstelle Tokyo. Die Suche des Praktikumsplatzes erfolgt durch die Stipendiaten. Die Außenstelle kann bei der Vermittlung behilflich sein.
Das Praktikum ist integraler Bestandteil des Programms.

Interessenten an einer ausschließlich sprachlichen Weiterbildung werden auf das Programm „Stipendien zum Studium asiatischer Sprachen“ verwiesen.

 

Dauer der Förderung

Dieses Stipendium gilt für die Dauer von 18 Monaten:

–          Voraussichtlich: Vorbereitungskurse am LSI Bochum: im Sommer 2017

–          Sprachkurs in Japan: 04.10.2017 bis 30.06.2018

–          Praktikum in Japan: 01.07.2018 bis 28.02.2019

Die Einteilung in die verschiedenen Kurse erfolgt anhand eines Sprachtests, der während der persönlichen Vorstellung im Rahmen des Auswahlverfahrens im DAAD durchgeführt wird. Die Teilnahme an dem jeweiligen Kurs ist obligatorisch.
Sechs Wochen vor Grundkursbeginn wird das Vorbereitungsmaterial zum Erlernen der beiden Silbenschriftalphabete versendet, die im Selbststudium erlernt werden müssen und im Grundkurs vorausgesetzt werden.

Das Stipendium ist nicht verlängerbar.

 

Stipendienleistungen
Das Stipendium umfasst die folgenden Leistungen

–          eine monatliche Stipendienrate von z.Zt. 1.975 Euro

–          Reisekostenzuschuss

–          Leistungen zur Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung

–          Übernahme der Kosten des Bochumer Vorbereitungskurses (inkl. Taschengeld) sowie des Sprachunterrichts in Japan und der mit dem dortigen Programm verbundenen Exkursionen.
Darüber hinaus können unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag weitere Leistungen gewährt werden:

–          Zuschlag für Ehepartner bzw. Lebenspartner in Höhe von monatlich 150 Euro

–          Zuschuss zu Kinderbetreuungskosten