Mitgliederversammlung der DJG Sachsen-Anhalt

Am Freitag, 1.2.13, hielt die Deutsch-Japanische Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. eine gut besuchte Mitgliederversammlung im Eine-Welt-Haus in der Schellingstraße ab. Anlass waren Kassenprüfung, Entlastung des Vorstandes, Jahresrückblick sowie Vorausschau für 2013 und die Wahl des neuen Präsidenten sowie des Vorstandes.

Mit bewegenden wie auch erfrischenden Worten ließ der bisherige langjährige Präsident, Rechtsanwalt Michael Gosewisch, die herausragenden Momente und Ereignisse des nunmehr 20jährigen Vereinslebens Revue passieren. Er tat dies wie gewohnt außerordentlich kurzweilig sowie gespickt mit die Lachmuskeln strapazierenden Anekdoten.

Das DJG-Gründungsmitglied, Karate-Meister und Aavalon-Mitinhaber, Dipl.-Ing. Joachim Kühn knüpfte mit seinen persönlichen Erinnerungen an die facettenreichen Aktivitäten der DJG nahtlos an.

Das langjährig engagierte Vereinsmitglied und seines Zeichens Rechnungsprüfer der DJG, Tobias Krull aus dem Rathaus konnte nach seiner umfassenden Prüfung der Vereinsfinanzen die Entlastung des Präsidenten Michael Gosewisch zur Abstimmung empfehlen.

Aus altersbedingten Gründen stand nun die Übergabe des Staffelstabes an die nächste Generation an. Der langjährige Japan-Kenner Professor Dr.-Ing. Lutz Wisweh von der Otto-von-Guericke-Universität wurde einstimmig zum neuen Präsidenten der

DJG Sachsen-Anhalt e.V. gewählt. Zu seiner Unterstützung wurden die mit viel Elan und nutzbringenden Kenntnissen ausgerüsteten Sakiko Nakahara, Tim Schneider und Peter Schmidt bei der Mitgliederversammlung in den Vorstand gewählt.

Natürlich galt ein lang anhaltender Applaus dem verdienstvollen Wirken des bisherigen Präsidenten Michael Gosewisch und als Vertrauensvorschuss für den neuen Vorstand um Prof. Dr.-Ing. Lutz Wisweh.

Am 24.2.2013 findet wie jedes Jahr das traditionelle Neujahrsessen der DJG im Plaza-Hotel in der Halberstädter Straße statt. In bewährter Ausübung seiner Künste wird das DJG-Gründungsmitglied, Koch i.R. und Magdeburger Küchenmeister Hartmut Pohl die Gaumen mit japanischen Delikatessen verwöhnen.

Dieses Ereignis wird dann auch den angemessenen Rahmen bieten, um dem langjährigen Präsidenten und MDR-Verwaltungsleiter Michael Gosewisch in seinen wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden und ihm herzlich zu danken.

Gosemishu Mishaelu, domo arigato gozaimashita.

Tim Schneider

Japan-Vortrag als Beitrag zu einer weltoffenen Elbestadt

Leserbrief aus der Volksstimme am 22.01.2013

Über einen Vortrag über japanische Volksfeste:

Japan kann extrem verschieden von uns in Mitteleuropa sein und doch irgendwie ähnlich, “einfach unglaublich”, werden so manche der 53 Gäste nach dem Vortrag von Dr. Kenji Kamino gedacht haben. Er führte sehr anschaulich in die historischen, religiös im Shinto wurzelnden Hintergründe und in die teilweise recht bizarren heutigen Ausprägungen von sechs Volksfesten und Straßenumzügen ein. So viel Lebensfreunde und Ausgelassenheit hätte man als unkundiger Europäer der modernen Hightech-Nation Japan niemals zugeschrieben. Der Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt, Michael Gosewisch, erklärte mit einem Plädoyer für Toleranz: “Die Magdeburger möchten in nah und fern als weltoffene, für andere Kulturen interessierte und sie herzlich willkommen heißende Stadt wahrgenommen werden.”

Von Tim Schneider, Magdeburg

Vortrag über Volksfeste in Japan

„Überwältigende Resonanz zum außergewöhnlichen Vortrag über Volksfeste in Japan und ihre historischen Wurzeln von Herrn Dr. med. Kenji Kamino aus Hannover“

„Japan kann so extrem verschieden von uns Ländern in Mitteleuropa sein und doch in einigen Dingen irgendwie ähnlich, einfach unglaublich.“ werden sich so manche der 53 Gäste nach dem Vortrag von Herrn Dr. Kamino aus Hannover gedacht haben.

Viele Anknüpfungspunkte für einen angeregten Austausch bot sein bildgewaltiger Vortrag über japanische Volksfeste (matsuri) am 15.01. zu Gast bei der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Selbst langjährigen Japankennern entfuhr während des Vortrags mehrfach ein „Oooh“, „Ach so“, „Kommt einem ein bissel vertraut vor“, aber auch „Das hätte ich nicht gedacht“ und „Das ist einfach unglaublich“.

Herr Dr. Kamino führte sehr anschaulich in die historischen, religiös im Shinto wurzelnden Hintergründe und in die teilweise recht bizarren heutigen Ausprägungen von sechs vollkommen verschiedenen Volksfesten und Straßenumzügen in Japan ein.

Soviel Lebensfreude, Ausgelassenheit und Traditionsbewusstsein hätte man als unkundiger Europäer der modernen Hightec-Nation Japan niemals zugeschrieben. Die wahrlich neue Erkenntnis des Abends ist: Japaner können offensichtlich beides, zurückschauen und unverzagt nach vorne blicken.

Der Präsident der DJG Sachsen-Anhalt e.V., Michael Gosewisch, mit einem Plädoyer für Toleranz, gegenseitige Achtung und Mut zur interkulturellen Kooperation: „Die Magdeburger möchten in Nah und Fern als weltoffene, für andere Kulturen interessierte und andere Kulturen herzlich willkommen heißende Stadt wahrgenommen werden. Diesem Ansinnen soll auch dieser Vortragsabend der DJG dienen.“ Hierauf spendeten die Anwesenden, darunter übrigens auch vier Japanerinnen, anhaltenden Beifall.

Japan und Deutschland, zwei verschiedene Kulturkreise mit einigen Berührungspunkten. Einmal mehr haben wir uns zusammengefunden.

Frohe Weihnachten

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen der Deutsch-Japanischen Gesellschaft wünsche ich Ihnen frohe Weihnachten und einen guten und gesunden Start ins neue Jahr 2013!