OKINAWA – Das Japanische Ferienparadies!?

Wann

15.02.2017    
18:00 - 19:30

Buchungen

Wo

Einewelthaus Magdeburg
Schellingstraße 1, Magdeburg, 39104

Veranstaltungstyp

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Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder einen Vortrag von Herr Dr. Kamino aus Hannover ankündigen zu können.
Am Mittwoch, 15.Februar 2017 um 18.00 Uhr wird Herr Dr. Kamino im einewelthaus, Schellingstr. 1 in Magdeburg (http://www.agsa.de/Kontakt/Kontakt/) zum Thema:
„OKINAWA – Das Japanische Ferienparadies!?“
mit Worten, Bildern und Videosequenzen referieren.

Auf Grund der wieder zu erwartenden großen Interesses bitten wir um eine Teilnahmerückmeldung unter info@djg-magdeburg.de.
Bereits vorliegende Anmeldungen müssen nicht erneuert werden.

Einige Informationen zum Vortrag:

Okinawa ist eine der 47 Präfekturen Japans, die aus zahlreichen Inseln besteht. Das Klima ist subtropisch, so dass Okinawa ein beliebter Ferienort ist.
Hier können Urlauber in wunderschöner Natur Wassersport treiben und interessante Kultur kennenlernen.
In Okinawa gingen kulturelle sowie soziale Entwicklungen so sehr langsam voran, dass bis zum 12. Jahrhundert neolithische Kulturen vorherrschten.
Ab dem 12. Jahrhundert entwickelte sich ein hierarchisches, soziales System und infolgedessen soziale Differenzierung an mehreren Orten.
Und Mitte des 15. Jahrhunderts entstand ein vereinigtes Königreich, das „Ryūkyū“ hieß. Ryūkyū war unter beträchtlichem Einfluss chinesischer Kultur aber politisch weitgehend unabhängig von China und Japan.
Anfang des 17. Jahrhunderts wurde das Ryūkyū-Königreich vom Fürstentum Satsuma von Japan erobert, was zum Verlust seiner Unabhängigkeit führte. Japan ließ jedoch die Monarchie des Ryūkyū bestehen und selbständigen Außenhandel mit benachbarten Staaten treiben. Dadurch konnte das Königreich seine eigentümliche Kultur entwickeln.
In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ging in Japan die Samurai-Zeit zu Ende, und die neue Meiji-Regierung führte verschiedene Reformmaßnahmen durch. Bei dieser Gelegenheit wurde der König Ryūkyūs endgültig entthront, und die Ryūkyū-Inseln wurden dann vollständig in den japanischen Nationalstaat, als Präfektur Okinawa, eingegliedert.
In der weiteren Entwicklung der Weltgeschichte tauchte Okinawa erst wieder gegen Ende des Zweiten Weltkriegs auf. Im März 1945 begann die Schlacht um Okinawa und dauerte 3 Monate lang.
Nach dem Kriegsende richteten die USA mehrere Marine- und Luftwaffenstützpunkte auf Okinawa ein.
Okinawa wurde 27 Jahre lang vom US-Militär besetzt und regiert.
Die Wiedereingliederung der amerikanischen Ryūkyū-Zone in den japanischen Staat erfolgte erst im Jahr 1972.
Heute leidet die Präfektur Okinawa unter großer Belastung durch die fortwährende, starke Präsenz der amerikanischen Streitkräfte, was aber aus geopolitischen Gründen leider unvermeidlich zu sein scheint.

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