Veranstaltungshinweis: Japanshow “Im Land der aufgehenden Sonne”

Mit einem Bein tief in der Tradition verwurzelt, mit dem anderen aber schon in ferner Zukunft, ist Japan ein Land verwirrender Gegensätze.  

Es überwältigt mich mit einer Hightech-Gesellschaft, in der die Menschen in pulsierenden, ausufernden Mega-Citys leben, zugleich aber fest in alten Traditionen verwurzelt sind. Es verzaubert mich mit atemberaubender Natur, ehrwürdigen Tempeln, herzerwärmender Freundlichkeit und unbeschreiblichen kulinarischen Genüssen. Es befremdet mich aber auch mit zersiedelten Landschaften und hässlichen, immer gleich aussehenden Städten. Und es ängstigt mich mit unberechenbaren Naturgewalten, überfüllten U-Bahnen, giftigem Fisch und komplizierten Toiletten. 

Japan ist eine Gesellschaft, die nach völlig anderen Regeln funktioniert als unsere. Ich habe mich auf mehreren Reisen den Geheimnissen Japans genähert. Wie immer spannend und tiefgründig, mit viel Witz und Charme, berichte ich in meiner Show von den Feinheiten der japanischen Kultur, der fremdartigen japanischen Lebensart und atemberaubenden Landschaften. Und ich verspreche Ihnen: Sie gehen mit der erfrischenden Erkenntnis nach Hause, dass in Japan alles auch ganz anders, manches sogar besser geht, als bei uns. Und genau das ist es, was Japan als Reiseland so faszinierend macht.

Weitere Infos hier: https://www.jules-verne-online.de/index.php/multivisionen/asian-ozeanien/japan

Veranstaltungsort:

Magdeburg – AMO

Erich-Weinert-Straße 27
39104 Magdeburg

Vorverkauf:

Bieber-Ticket
(alle Bieber-Ticket Vorverkaufsstelle)

Tickets zum Preis von 12,50 €
ohne Gebühren im Direktkauf

https://www.jules-verne-online.de/index.php/termine-alle/multivisionen/763-japan-3

(Photo by Clay Banks on Unsplash)

Rückblick Kulturpicknick 2024

 Es ist Sonntag, der 23.06.24, als über dem Magdeburger Stadtteil „Alte Neustadt“ laute Trommelschläge zu hören sind. Um genauer zu sein: aus der Festung Mark, die bereits zum 5.Mal das Magdeburger Kulturpicknick veranstaltete. Ein Fest, bei dem für zwei Wochen zahlreiche Konzerte und Feste im Vordergrund stehen. So auch unser zum zweiten Mal ausgerichtetes Trommelfest. Nach dem großen Erfolg des vorletzten Jahres durfte unser diesjähriges Kulturpicknick natürlich nicht ausbleiben. Mit eigenem Bühnenprogramm konnten wir für zwei Stunden unsere ca. (Anzahl) Besucher auf der Festwiese der Festung Mark begeistern und erfreuen. Wir holten alles aus uns raus und trugen neben bereits altbekannten Liedern auch neues Repertoire vor. 

Natürlich durfte auch dieses Mal die Verköstigung nicht fehlen. Nebst Bühnenprogramm gab es daher wieder zahlreiche japanische Leckerbissen. So z.B. Yakitori, Inarizushi, Gyoza und die Süßspeise Dorayaki – für jeden Geschmack also etwas dabei.

Wir danken den zahlreich erschienenen Gästen und hoffen, dass ihr ein Klangerlebnis voller japanischer Tradition erfahren könntet. Wir hatten viel Spaß und wünschen uns, euch bei einem unserer nächsten Konzerte wiederzusehen. 

Das Zen-Tagebuch

Basierend auf einer autobiographischen Erzählung von Mizukami Tsutomu inszeniert  Yuji Nakae einen Film über ein bescheidenes und achtsames Leben im heutigen Japan. In der Hauptrolle ist Kenji Sawada (Mishima) zu sehen, seine erste Hauptrolle in einem Film seit 16 Jahren. Tsutomu lebt allein in den Bergen, schreibt Essays und Erzählungen und kocht mit selbst angebautem Gemüse und Pilzen, die er in der freien Natur sammelt. Seine Routine wird zu seiner großen Freude bereichert, wenn Machiko, seine Lektorin, ihn gelegentlich besucht. Sie liebt es zu essen, und er liebt es, für sie zu kochen. Tsutomu scheint mit seinem ruhigen Leben zufrieden zu sein. Andererseits hat er die Asche seiner Frau noch immer nicht losgelassen, obwohl sie schon vor 13 Jahren gestorben ist…Alles zu seiner Zeit.

The Zen Diary ist eine Komödie über Zen im Alltag. Der Film hat eine spielerische Komponente, und fasziniert durch seine Einfachheit. Dabei nimmt der Film seine Hauptfigur, den Schriftsteller, sehr ernst. Mit seiner Achtsamkeit gegenüber den Dingen, die er entsprechend den Jahreszeiten kocht und seiner Gelassenheit gegenüber den Dingen des Lebens, ist es ein Achtsamkeits- und Zen-Film in dem Tsutomu seine Herausforderungen souverän meistert. The Zen Diary ist ein Kochfilm, in dem die Jahreszeiten bestimmen, was auf den Tisch kommt, aber auch das Gefühlsleben von Tsutomu wird von den Jahreszeiten bestimmt.

Der Film steht nahezu täglich bis zum 18.09. auf dem Programm des Moritzhof-Kinos.

MO 04.09.,  19:00  Unter’m Dach  (OmU)

DI 05.09.,  17:00  Unter’m Dach

MI 06.09.,  19:00  Unter’m Dach

FR 08.09.,  18:00  Unter’m Dach

MO 11.09.,  18:00  Unter’m Dach  (OmU)

MI 13.09.,  19:00  Unter’m Dach

SO 17.09.   19:00  Unter’m Dach

MO 18.09.  17:00  Unter’m Dach  (OmU)

Japanischer Kochkurs – ein Rückblick

Liebe geht durch den Magen. So wird gesagt. Das gilt besonders für die Liebe zu anderen Kulturen. Ich glaube die Küche eines Landes gibt einzigartige Einblicke in seine Gesellschaft. Wenn sich dann die Möglichkeit biete unter Anleitung populäre Gerichte nachzukochen, wer könnte das ausschlagen?

Und so kamen am 22.04. Interessierte in der Küche über der BIOlounge Magdeburg in der Cracauer Straße 66 zusammen. Sowohl Mitglieder der DJG, als auch Externe ließen sich mit dem Wort „Onigiri“ anlocken.

So wurden die Teilnehmenden von Sakiko in das Geheimnis den perfekten Reis zu kochen, eingeweiht. Wer alle Schritte befolgt, bekommt fluffigen Reis, der ausreichend klebt ohne matschig zu sein. Perfekt zum Formen eines Onigiri.

Natürlich wurden auch Füllungen vorbereitet, denn ein Onigiri zu füllen, ohne dass es zerfällt, das ist wahrlich Kunst. Andrea Hartung leitete die Teilnehmenden bei der Zubereitung einer würzigen Füllung mit Hackfleisch und einer klassischen Füllung mit Mayonnaise und Thunfisch an. Als fleischfreie Alternative wurde ein Teil des Reis mit angebratenen Radieschenblättern gemischt.

Und was ist nun eigentlich ein Onigiri? Wikipedia sagt, es seien „gewürzte Knödel oder Klöße aus Reis“, die in verschiedenen Formen daherkommen. Die meisten dürften wohl an die dreieckige Form denken. In Japan werden Onigiri u.A. häufig als Snack oder als Pausenbrot mitgenommen.

Nachdem alles vorbereitet war, wurden Füllung und Reis zum Onigiri vereint. Es gab Tipps zum Formen per Hand, zur Verwendung spezieller Utensilien und auch ein Trick, bei dem zwei kleine Schüsseln zum Einsatz kommen. Auch ein Nori-Blatt sollte nicht fehlen. Es verleiht zusätzlichen Geschmack, Textur und hilft beim Halten und Essen.

Zusätzlich wurde auch eine Miso-Suppe zubereitet. Sakiko zeigte den Interessierten handwerklichen Weg zum Traditionsgericht.

Alle Teilnehmenden konnte sich beim Formen der Onigiri ausprobieren und feststellen, wie schwer es ist die richtige Menge Füllung zu finden. Und auch wenn der ein oder andere Onigiri beim zubeißen zerbrach, so waren alle vom Ergebnis begeistert.

Mit wenigen Zutaten und einigem Geschick lassen sich „Klöße“ zubereiten, die neugierige Blicke und Nachfragen garantieren. Und bei der Erklärung darf jede*r auch für die Völkerverständigung per Kochkurs werben. Die japanische Küche bietet noch so viel mehr zu entdecken.

 

— Text von Florian

Filmempfehlung “Der Geschmack der kleinen Dinge” im Moritzhof

Liebe Freunde der japanischen Kultur,

wir möchten auf ein außerordentlich interessantes Filmangebot aufmerksam machen.

Vom 09. bis einschl. 28. Februar wird in Magdeburg ein wundervoller Film gezeigt:

französisch-japanischer Spielfilm DER GESCHMACK DER KLEINEN DINGE

Gerárd Depardieu gemeinsam mit Kyozo Nagatsuka, Eriko Takeda und Akira Emoto auf der Leinwand. 

Als berühmtester Chefkoch Frankreichs reist der französische Spitzenkoch nach Japan, um hinter das Geheimnis des Umami, der mysteriösen fünften Geschmacksnote zu kommen. 

Der Regisseur Slony Sow erzählt in diesem genüsslichen Film die wunderbare Geschichte zweier Welten, die aufeinanderprallen und schließlich eins werden.

Prädikat „Must have seen“ …

Freiwilliges soziales Jahr

Vom IJGD aus Berlin erhielten wir zuletzt folgende Meldung, die wir an dieser gerne Stelle an Interessierte junge Menschen aus Sachsen-Anhalt und Umgebung weiterleiten möchten:

Viele junge Menschen wünschen sich für den Übergang ins Berufsleben persönliche Orientierung, soziale Kompetenzen und Arbeitserfahrung. Genau das steht im Zentrum von internationalen Freiwilligendiensten. Unsere Organisation, die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste, bieten jungen Erwachsenen ab 18 Jahren die Möglichkeit, sich für ein Jahr in sozialen, ökologischen und politischen Tätigkeitsfeldern zu engagieren – weltweit: ganz Europa, Italien, Israel, Palästina, Jordanien oder Japan!

Seit 1949 verbinden die ijgd als unabhängiger und gemeinnütziger Verein und Träger der außerschulischen (Jugend-) Bildung ehrenamtlich engagierte, junge Menschen aus aller Welt. Als gemeinnützige Fachorganisation und einer der ältesten und größten Träger von Freiwilligendiensten organisieren wir unterschiedliche Dienste im In- und Ausland – vom zweiwöchigen Workcamp bis zum Freiwilligenjahr. Freiwillige ab 18 Jahren vermitteln wir an unsere Projektpartner und Einsatzstellen in anderen Ländern und betreuen sie während des gesamten Dienstes.

Wir als staatlich anerkannter und zertifizierter Träger bieten klare Rahmenbedingungen wie Unterkunft, Verpflegung und Taschengeld, aber auch Versicherung und Notfallversorgung. Damit machen wir es den Freiwilligen möglich, sich auf das Leben im Gastland einzulassen und eigene Stärken, Fähigkeiten und Vorlieben zu entdecken. Ehemalige Freiwillige berichten, dass ihr Dienst bei der Findung ihres Berufswunsches unterstützt hat, sie Freundinnen und Freunde fürs Leben finden und einen spürbaren Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander leisten konnten.

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Aushang möglichen Interessierten zugänglich machen würden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ijgd.de. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter 030 / 612 03 13 40 von 10-16 Uhr zur Verfügung oder per E-Mail an ifd.berlin@ijgd.de.